100 Jahre Kobelschutzverein e.V. Startseite Vereinszweck Lageplan 100 Jahre Jahrhundertsturm Juni 2013 Kontakt Impressum Kobelschutzverein 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
Nachzutragen sind noch die schweren Stürme vom Frühjahr 1934, die dem Wald seinerzeit auch   schon sehr zusetzten, aber auch manch schönen Durchblick auf das Schmuttertal schafften. In der Generalversammlung vom 26. Juni 1939 regten die Mitglieder die Anlage eines Naturparkes  auf dem Vereinsgelände an, zu dem es aber wegen des baldigen Beginnes des 2. Weltkrieges nicht mehr kam.  Am 22.4.1940 verstarb der langjährige und sehr erfolgreich tätige Vorsitzende Max Maier. Der damalige Leiter der Textilberufsgenossenschaft in Augsburg, Dr. Josef Reinertshofer wurde schon bald zu seinem Nachfolger gewählt.   Er hatte sogleich eine sehr schwierige Zeit, mußte er doch Ende 1940 das Kupfer des Kobelkreuzes zur Metallablieferung anmelden.   Gottlob kam es dann doch nicht dazu, aber die Kriegs- und Nachkriegswirren ließen alle Aktivitäten des Vereines für viele Jahre ruhen. Nach dem Krieg wurde der gesamte Kobelwald vom Borkenkäfer befallen und die großen   Nadelbäume mußten auf Anordnung der Forstbehörde zwangsweise gefällt werden. Im September   1946 wurde dies in einer Großaktion erledigt. Dabei hatten der Vorsitzende, sowie der damalige Westheimer Bürgermeister Richard Schneider all ihre Autorität einzusetzen, um den „Kampf ums   Holz“ gerecht zu steuern. Holz als Heizmaterial war nach dem Kriege ein sehr begehrtes   Wirtschaftsgut. Schon im Sommer 1947 wurde der Wald dann wieder aufgeforstet. Wer dies bezahlt hat, läßt sich nicht mehr recherchieren. Dazu kam auch für alle Vereine eine „Entnazifizierung“, nach deren Durchführung erst wieder eine Eintragung ins Vereinsregister möglich war. Seither führt der Verein die Bezeichnung  "Kobelschutzverein e.V." mit Sitz in Augsburg.   Am 27. Juni 1952 gab es dann die erste ordentliche Mitgliederversammlung nach dem Kriege, an der aber nur 17 Personen teilnahmen. Dabei kam auch das Begehren der Stadt Augsburg zur Sprache, den gesamten übrigen Kobelwald von der von  Rehlingen´schen Erbengemeinschaft zu erwerben, was dann im Dezember 1952 auch durch den Kauf so vollzogen wurde.  
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